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Sommerzeit - die Zeit für Bikinis, Beachvolleyball und anderen Spaß im Freien. Und jedes Jahr kommt auf viele von uns das gleiche Problem zu. Man will lieber doch nicht mit ins Freibad gehen, weil der Bikini doch etwas "eingegangen" ist. Und zum Sport hat man keine Lust, da man beim Mannschaftssport zu langsam reagiert und beim Schwimmen zu schnell aus der Puste ist. Damit machen gerade die wenig Sport, denen dieser zu einer strafferen Haut und einer besseren Bikinifigur verhelfen würde. Wer erst mal angefangen hat, etwas Sport zu treiben, kommt auch nicht mehr so schnell aus der Puste. Obwohl man das weiß, fehlt einem oft trotzdem der Antrieb, sich ein bisschen mehr auf den eigenen Körper zu kümmern. Doch jetzt ist eine besonders gute Chance: der Sommer. Die große Lust nach fettem essen nimmt nämlich mit der wachsenden Temperatur ab, der Hunger gibt sich eher mal mit einem Joghurt statt Pudding zufrieden und durch die Hitze schwitzt man mehr Fett aus. Deshalb hier ein paar Tipps für diejenigen, die ihren Körper etwas optimieren wollen, damit einiges im Leben wieder mehr Spaß macht.
Quäl-Diäten, bei denen man mehr als 2 Kilos jede Woche abbauen soll, sind nicht zu empfehlen, da sie ungesund sind. Abnehmen muss
im gesunden Rahmen bleiben, denn nur so kann der Körper damit dauerhaft zurecht kommen. Wer in 6 Wochen 20 Kilos abnimmt, wird höchstwahrscheinlich irgendwann plötzlich 30 Kilo wieder zunehmen, sobald er wieder
beginnt, wie gewohnt zu essen. Die Ernährung muss nicht vollkommen umgekrempelt werden, man sollte sich nichts grundsätzlich verbieten. Schließlich will man dauerhaft eine straffere Figur halten können, also sollte
man auch so essen, wie man es dauerhaft durchhalten kann. Schokomuffins und Milchshake sind also nicht verboten, nur sollte man nicht ständig "sündigen" und die Nahrung stattdessen mit Gesünderes ergänzen.
Im Internet oder in Kochbüchern kann man sich über interessante Rezepte informieren.
Das beginnt mit Gemüsepizza statt Salami mit extra Käse, geht über Spaghetti mit selbstgemachter Soße statt Lasagne aus der Tiefkühltruhe und geht über Naturjoghurt mit frischen Früchten statt Schokomousse.
Fertiggerichte sind nämlich grundsätzlich ungesund. Darin sind viele Stoffe enthalten, die das Essen lange haltbar machen sollen, gut aussehen lassen oder
einen natürlichen Geschmack nachempfinden sollen, den das in Massen produzierte Fertigmenü von alleine nicht mehr hätte. All diese Stoffe sind schlecht für den Körper, obwohl man das gar nicht mitbekommt. Wer
sich selbst ab und zu ein Essen zubereitet, setzt sich mehr damit auseinander, was auf den Teller kommt und isst bewusster. Kalorienarme Produkte schmecken nicht so gut wie gut fettige Chips?
Das ist richtig, die Erfahrung macht jeder der sich bisher nicht eher ungesund ernährt. Aber auch richtig ist die Behauptung, dass sich der Appetit nach wenigen Wochen tatsächlich |
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verändert und man auf künstliche Sachen freiwllig öfter verzichtet, wenn man ab und zu selbstgemachtes Essen hat - erst dann schmeckt man, wie künstlich manches Essen eigentlich schmeckt. Vor allem
sollte man bewusster essen. Nicht nebenher immer mal in die Chipstüte greifen oder einen Schokoriegel reinschieben, sondern sich bewusst an den Tisch setzen, um dann nichts anderes zu tun als eine Mahlzeit
einzunehmen. So nimmt man nicht ständig unbemerkt nebenher Kalorien
zu sich, sondern bekommt ein Gefühl dafür, was der Körper wirklich braucht, um satt zu werden. Es kann auch hilfreich sein, vor dem normalen Essen mal Obst zu essen oder ein Glas Wasser zu trinken. Danach
kann man immer noch zu den leckeren Gerichten kommen, ist aber schon etwas vorgesättigt und isst nicht so viel. Der Teller muss nämlich nicht leer
werden, nur damit er leer ist. Man sollte langsam essen und einfach aufhören wenn man eigentlich satt ist. Auch die richtige Zubereitung ist ein
interessantes Thema: Grillen statt in fett anbraten heißt die Devise. Auch bei den Getränken kann einiges einsparen. Cola und ähnliche Limos sind sehr ungesund. Für eine 1,5 Liter-Flasche Coke oder Pepsi
könnte man eine Pizza essen. Da trinkt man doch lieber mal Wasser oder Tee und genießt trotzdem seine Pizza. Als Durstlöscher dient Cola also wirklich nicht. Viel trinken ist aber echt gesund für den Körper - vor
allem Wasser. Auch wenn's nach nichts schmeckt, es sättigt und schadet ja nichts. Wer ein Ernährungstagebuch schreibt, stellt erst mal fest, wie viel er eigentlich unnötig isst. So kann man die Problemstellen
viel besser ausmerzen. Nochmal zurück zum Sport. Der ist nicht wirklich Mord, sondern die wirksamste Alternative, ein paar Pfunde abzubauen und den Körper besser in Form zu bringen. Man muss ja nicht jeden Tag
Extremsport machen. Aber ein bisschen joggen, schwimmen oder Volleyball kann auch Spaß machen - am Besten mit Leuten, die auch nicht die Sportskanone schlechthin sind. Solche Gleichgesinnte gibt es
nämlich genug. Wer sich viel bewegt, hat letztendlich auch weniger Hunger. Wie sieht denn nun eigentlich die richtige Figur aus? Du musst
dir vor allem selbst gefallen und dich fit fühlen. Models aus Zeitschriften haben kein Idealgewicht, sondern sind ungesund
unterernährt - dem sollte man nicht nacheifern. Zur Orientierung gibt es den Body-Maß-Index. Man multilpiziere die Körpergröße mit sich selbst und teile das Körpergewicht durch diesen Wert. Alle Ergebnisse
zwischen 20 und 25 sind "Normalwert". Weniger ist gesundheitsgefährdend dünn und mehr als 30 ist einfach zu viel für ein gesundes Leben. Vielleicht bringt dich der eine oder andere dieser
Tipps auf neue Ideen und du fühlst dich in ein paar Monaten wieder etwas fitter, auch ohne auf alles verzichten zu müssen. Schönen Sommer! |
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